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Honoraires

I. Taxes résultant de la loi
A défaut d'onoraires fixés par écrit c'est la loi sur la rétribution de l'avocat (RVG) avec ses barèmes de tarifs et le registre de rémunération (VV RVG) qui régit la tarification. L'importance des honoraires s'oriente au montant ou à la valeur du litige et l'importance du travail exécuté.

II. Taxes résultant de contrat
Il est possible de convenir d'un tarif horaire avec facturation selon la durée de la demande de nos services. L'avantage de ces honoraires horaires est à voir dans la rémunération adaptée au nombre d'heures nécessaire pour traiter une affaire. Le client ne paye que ces heures même si des frais nettement plus élevés résulteraient de la facturation selon le 'RVG'. Cette formule est à recommander notamment pour les clients commerciaux et industriels puisque ces derniers sont normalement concernés par des questions juridiques nombreuses et variées. La facturation en fonction de valeurs du litige et des taux du 'RVG' mènerait à des honoraires excessifs et sans commune mesure avec la dépense de travail et de temps que demande le cas individuel. Par conséquent nous proposons notre travail extrajudiciaire en plus de la tarification légale, c'est-à-dire selon la loi du RVG, au tarif horaire de 160,00 € plus taxe sur le CA.

III. Quota Litis - honoraires de résultat
A partir du 01/07/2008 il est permis par la loi de convenir d'honoraires de résultat. Par la suite le client et l'avocat sont autorisés de se mettre d'accord sur une fixation d'honoraires en fonction du résultat judiciaire au cas où le mandant, dû à ses moyens, en regardant les choses d'une façon compréhensive, serait dissuadé de faire valoir son droit en justice à défaut d'un tel accord - § 4a (1) RAG (loi allemande du 13 septembre 1990 régissant la profession d'avocat). Cette réglementation permet de rendre prévisible et calculable individuellement les risques d'un litige et de rejeter le risque au moins en partie sur l'avocat. Par là on tient encore mieux compte de la situation et des besoins du mandant et peut rompre l'inflexibilité de la tarification existante. A notre avis, les honoraires de résultat présentent une alternative intéressante qui permet de prendre en considération la situation économique du mandant et de ne pas être obligé de déterminer les honoraires en fonction de paragraphes et de barèmes rigides. Le fait que le risque du résultat du procès soit , en partie, remis sur le dos de l'avocat, nous l'estimons tout à fait raisonnable et approprié. En outre, cette réglementation représente un gain non négligeable d'autonomie pour les deux partis du contrat de mandat. N'hésitez pas de nous contacter en toute confiance pour qu'on discute ensemble les conditions requises et les possibilités que présentent les honoraires de résultat et le soi-disant pactum de quota litis ou d'un pactum palmario, et tout cela sans frais, bien entendu.
Rechtsanwälte Freiburg - Haitz & Partner - Kartäuserstraße 49 79102 Freiburg
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Wir unterstützen Sie in Sachen Baurecht, Immobilienrecht, Verkehrsrecht, Hilfe bei Autounfällen und vielem mehr.
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03.04.2020

Entschädigung bei Baustillstand !

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seiner Entscheidung vom 30.01.2020 die lang umstrittene Frage beantwortet, welchen Inhalt der Entschädigungsanspruch nach § 642 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) hat (AZ. VII ZR 33/19). Die Entscheidung birgt gerade mit Blick auf die Coronakrise erheblichen Sprengstoff.

Der Besteller ist bei einem Werkvertrag so in den Herstellungsprozess eingebunden, dass es regelmäßig seiner Mitwirkung bedarf. Je nach Vertragsgestaltung muss er Pläne erstellen und Genehmigungen beschaffen. Vor allem aber muss er ein baureifes Grundstück zur Verfügung stellen, da ohne Baustelle zwangsläufig nicht gebaut werden kann.

Unterbleibt eine erforderliche Mitwirkung muss der Unternehmer seine Produktionsmittel, also Personal, Geräte und Kapital weiter leistungsbereit halten, ohne dass er damit auf dieser Baustelle wirtschaftlich tätig sein kann. Für dieses Bereithalten soll er nach § 642 BGB entschädigt werden.

Die Berechnung des Entschädigungsanspruchs war lange umstritten. Mit seiner Entscheidung, die zu Klassikern der Baurechtsprechung zählen wird, bringt der BGH nunmehr Licht ins Dunkel.
27.03.2020

Ist Corona höhere Gewalt ? Greifen die Force-Majeure-Klauseln ?

Unternehmen, die Ihre Produkte aus dem Ausland beziehen, insbesondere aus China oder Italien sehen sich derzeit mit Lieferproblemen und erheblichen Verzögerungen konfrontiert. Kann sich der Lieferant auf höhere Gewalt [Force Majeure] berufen? Dann wäre die Folge eine zumindest vorübergehende Befreiung von der Leistungspflicht und ein gleichzeitiger Ausschluss von Schadensersatzverpflichtungen. Oder haftet der Lieferant wegen verzögerter oder unterbliebener Lieferung auf Schadensersatz? Diese Fragen ziehen sich durch die gesamte Lieferkette.

Das UN-Kaufrecht / CISG sowie das Common Law [USA, UK, C etc.] sind tendenziell Lieferanten-freundlich und legen den Force-Majeure-Begriff großzügiger aus als die Civil Law-Systeme [D, F, I, E etc.]. Auch das chinesische Recht ist großzügiger und Lieferanten-freundlich. Bei der Anwendung deutschen Zivilrechts wird es auf den Einzelfall und den Wortlaut der Force-Majeure-Klausel ankommen. Sind Begriffe wie Epidemie, Seuche, Krankheitswelle o.ä. enthalten, stehen die Chancen für den Lieferanten sehr gut, von der Leistungspflicht befreit zu werden. Der Bundesgerichtshof definiert höhere Gewalt als "von außen kommendes, keinen betrieblichen Zusammenhang aufweisendes, auch durch äußerste vernünftigerweise zu erwartende Sorgfalt nicht abwendbares Ereignis" [BGH, Urt. v. 16.05.2017, Az. X ZR 142/15]. Je allgemeiner die Definition, desto eher kann sich der Lieferant auf höhere Gewalt berufen. Nach dieser BGH-Definition wäre die derzeitige Pandemie ohne weiteres als höhere Gewalt einzustufen. Ergänzend werden sich Lieferanten wohl auf zumindest vorübergehende Unmöglichkeit [275 BGB] berufen können.
04.03.2020

VW-Mustervergleich, Cui bono ?

Am 28.02.2020 gab der Verbraucherzentralen-Verband [vzbv] bekannt, dass über die Musterfeststellungsklage ein Vergleich mit VW erzielt wurde. Der geschlossene Vergleich überlässt den Verbraucher∗innen die Wahl: Sie können diesen bis zum 20. April 2020 akzeptieren, wobei je nach Fahrzeugtyp und Modelljahr Entschädigungssummen von 1.350 bis 6.257 Euro anfallen. Die Kosten der rechtlichen Erstberatung zu dem Vergleich in Höhe von 190 Euro netto übernimmt VW – allerdings nur, wenn die betroffene Verbraucherin den Vergleich annimmt. Der vzbv nimmt als Kläger die MFK zurück. Dabei haben VW und vzbv wohl bereits eine Vorauswahl der Berechtigten getroffen: Es erhalten nur rund 260.000 Verbraucher∗innen überhaupt ein Angebot. Der Vergleich entstand auch aus dem Druck, dass VW diesen gerne schließen wollte, bevor der BGH sich im Verhandlungstermin in einer Einzelklage Anfang Mai äußert.

Der vzbv gibt dabei offen zu, dass dieses Angebot „nicht großzügig“ ist. Das zeigt bereits ein Blick über den Atlantik, wo VW an ca. 480.000 Klein- und Mittelklassewageneigentümer eine Entschädigungssumme zwischen 5.100 und 10.000 Dollar zahlte – zusätzlich zum Rückkauf- und Reparaturangebot.