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Honorar

I. Gesetzliche Gebühren
Sofern kein bestimmtes Honorar schriftlich vereinbart wird, gilt für die Vergütung unserer Tätigkeit das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) mit seinen entsprechenden Gebührentabellen und dem Vergütungsverzeichnis (VV RVG). Die Höhe einer Gebühr richtet sich nach dem Streit- oder Gegenstandswert und dem Umfang der Tätigkeit.

II. Zeithonorar
Möglich ist die Vereinbarung eines Stundensatzes, der nach der zeitlichen Inanspruchnahme abgerechnet wird. Der Vorteil des Stundenhonorars liegt in der leistungsgerechten Vergütung der Arbeitszeit. Der Mandant zahlt nur für die zeitliche Inanspruchnahme, selbst wenn die Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz wesentlich höhere Kosten zur Folge hätte. Diese Gestaltung kommt insbesondere bei laufenden gewerblicher Mandanten in Betracht, da diese in der Regel zahlreiche verschiedene Rechtsfragen betreffen. Eine Abrechnung nach Gegenstandswerten und den Sätzen des RVG würde zu extrem hohen Honoraren führen, die in keinem Verhältnis zum Arbeits- und Zeitaufwand des Einzelfalles stehen. Neben den gesetzlichen Gebührensätzen bieten deshalb wir unsere außergerichtliche Tätigkeit zum Stundensatz von 200,00 € zzgl. USt an.

III. Quota Litis - Erfolgshonorar

Die quota litis [lat. 'Streitanteil'] und andere Formen des Erfolgshonorars, etwa in pauschalierter Form ermöglichen es, die Risiken eines Rechtsstreits individuell kalkulierbar zu machen und das Risiko zumindest teilweise auf den Rechtsanwalt abzuwälzen. Damit wird den Bedürfnissen des Mandanten noch besser Rechnung getragen und die Starrheit der bisherigen Gebührenordnung beseitigt. Wir sind der Auffassung, dass ein Erfolgshonorar eine interessante Alternative darstellen kann, bei der die wirtschaftlichen Verhältnisse des Mandanten Berücksichtigung finden und das Honorar nicht anhand starrer Paragraphen und Tabellen bestimmt werden muss. Die teilweise Verlagerung des Prozessrisikos auf den Rechtsanwalt halten wir für überaus angemessen und sachgerecht. Zudem stellt die Regelung einen nicht zu unterschätzenden Zugewinn an Freiheit für beide Parteien des Mandatsvertrages dar. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns, wir erörtern mit Ihnen gemeinsam die Voraussetzungen und Möglichkeiten des Erfolgshonorars und des sog. pactum de quota litis oder eines pactum de palmario, selbstverständlich kostenlos.
Rechtsanwälte Freiburg - Haitz & Partner - Kartäuserstraße 49 79102 Freiburg
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21.12.2019

Deutsche Staatsanwälte nicht unabhängig genug

Entscheidung des EuGH: Die deutschen Staatsanwälte sind nicht unabhängig genug, um einen EU-Haftbefehl auszustellen (Urt. v. 27.05.2019, Az. C-508/18), entschied er. In Deutschland sei nämlich nicht gesetzlich ausgeschlossen, dass die Justizminister mit Weisungen im Einzelfall Einfluss auf die Arbeit der Staatsanwaltschaft nehmen könnte. Die sei deshalb nicht als unabhängige "Justizbehörde" im Sinne des EU-Rahmenbeschlusses zum Haftbefehl (2002/584/JI) anzusehen.
21.12.2019

Kein "ewiges Widerrufsrecht"

Es ging um einen Kredit für den Hausbau und das "ewige Widerrufsrecht", das nach der verbraucherfreundlichen Rechtsprechung des BGH bestehen sollte, sobald ein Unternehmer nicht ordnungsgemäß über Widerrufsrechte bei Fernabsatzverträgen unterrichtet hat.

Der EuGH setzte dem allerdings ein Ende (Urt. v. 11.09.2019, Az. C-143/18): Auch bei Fernabsatzverträgen erlösche ein Widerrufsrecht, wenn der Vertrag auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers vollständig erfüllt werde. Und um zu diesem Ergebnis zu kommen, habe der BGH eben "erforderlichenfalls eine gefestigte nationale Rechtsprechung abzuändern", um zu einer Auslegung des BGB zu kommen, die mit der EU-Richtlinie zum Fernabsatz vereinbar ist.
10.08.2018

Echter kollektiver Rechtsschutz für ganz Europa !?

Nachdem die sog. Musterfeststellungsklage in die Zivilprozessordnung aufgenommen wurde freuten sich nicht nur viele Geschädigte des Dieselgate-Skandals zunächst über eine Möglichkeit zur Sammelklage. Allerdings -das Wort-Ungetüm lässt es vermuten- steckt hinter der neuen Klageart gerade keine Sammelklage und daher kein kollektiver Rechtsschutz.